Thailand – Hmong werden nach Laos abgeschoben

Die Hmong, ein indigenes Volk Ostasiens, hauptsächlich beheimatet in den Bergwäldern Südostasiens, Laos, Vietnams und Thailands, werden nach Laos abgschoben. Die Thailändische Regierung sieht in ihnen wirtschaftliche Flüchtlinge, nach anderslautenden Meinungen des Flüchtlings-Hochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) seien sie aber politische Flüchtlinge, denen im autokratisch regiertem Laos der Prozess gemacht werden könnte.

Den Hmong wird nachgesagt, sie hätten mit den US-Militärs im Indochinakrieg kooperiert. Viele Hmong sind von den US-Militärs zu Soldaten ausgebildet worden und für den Kampf gegen Pathet Laos, einer kommunistischen Widerstandbewegung, eingesetzt worden. Nicht nur die Amerikaner nutzen das Bergvolk, das sich im Terrain gegen den Feind bewährte, auch die Franzosen zwangen die Hmong und rekrutieren Söldnertruppen aus ihnen.

Die Laotische Regierung beteuerte zu dieser Rückführung, dass sie die Hmong fair behandeln wollen.

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