Archive for the ‘Thailand’ Category

Schlangenexperte – Herr Sompob

Herr Sompob Sridaranop ist zur Zeit ein gefragter und viel beschäftigter Mann in Bangkok. Der Schlangenfänger und -experte ist Bediensteter der Marine und berät die Menschen bei Begegnungen mit Schlangen. Während monatlich bei ihm bis zu 50 Hilferstreng riechendesgistriert er aktuell bei den verheerenden Überschwemmungen in Thailand 10 Anrufe täglich. Die 17 Schlangenarten in und um Bangkok, überwiegend Pythons, Kobras und Vipern, zeigen vermehrt Präsenz in den Strassen von Bangkok, nicht nur, weil sie aus ihren Gefilden gespült werden, sondern auch, weil die jetzige ‘kalte’ Jahreszeit in Thailand sie ohnehin lebhafter und aggressiver werden lassen.
Herr Sompob rät dazu, die Häuser, wenn möglich trotz eindringendem Hochwassers zu versiegeln, Abfall und Essensreste zu vermeiden, und vorab streng riechendes Öl zu versprühen, um den Geruchssinn der Schlangen zu irritieren und sie somit, trotz ihres ausgeprägten Geruchssinns, ihre Opfer schlechter orten können. Kommt es zu einer Begegnung mit einer Schlange, sollte man sich möglichst ruhig verhalten und versuchen, sich langsam von der Schlange zu entfernen.

weniger lebhafte schlange

Schlange - gesehen auf Koh Phangan


Bei einem Biss durch die Schlange, ist ebenso Ruhe zu bewahren, und sie in die Flucht zu schlagen. Dabei rät Herr Sompob die Schlange zum Beispiel von einem Arm abzuwickeln oder ihr durch einen Schlag mit einem scharfen Gegenstand beizukommen.
Inwieweit der Biss giftig für das Opfer ist, kann an der Bisswunde abzulesen sein. Sind zwei Einstiche zu sehen, kann von einer giftigen Attacke ausgegangen werden, bleibt eine Reihe von Zahneindrücken in der Haut zurück, war der Angriff eher ungiftig. Ebenso die Erinnerung an das Aussehen der Schlange kann für die weitere medizinische Behandlung von Nutzen sein. Handelte es sich bei der Schlange um eine grüne, schlanke, grossäugigen Schlange, kann von einer giftigen Viper ausgegangen werden.

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Weitere Überschwemmungen

Mittlerweile sind 21 Menschen bei dem Unwetter im Süden von Thailand umgekommen. Wie schon im Herbst letzten Jahres mussten bei den Überschwemmungen Einheimische und Touristen von den Inseln im Südosten gerettet werden. Kriegsschiffe des Militärs nahmen Menschen von den Inseln Koh Samui oder Koh Phangan auf. Die Insel Koh Tao war zeitweise komplett von der Umwelt abgeschnitten.

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Sushi – Strahlung

In Thailand gibt es mehr als tausend Sushi-Läden. Anlass für den thailändischen Gesundheitsminister Jurin Laksanavisit, Fisch und andere Nahrung aus Japan wegen der aktuellen Lage auf Strahlung zu testen. Der Schutz der Verbraucher gebiete es, so der Gesundheitsminister. Etwa 15 Prozent der weltweiten Fischfänge werden von japanischen Fischern eingeholt.

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Tsunami – Wahrsager

Wahrsager in Thailand sagen einen Tsunami voraus. Dies hat zur Folge, dass Buchungen an der Westküste Thailands wie in Phuket storniert werden. Es seien vornehmlich Einheimische, die den Hellsehern Glauben schenken, von ausländischen Touristen seien noch keine Stornierungen bei den Hotels eingegangen.

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Überschwemmungen

Heftige Regenfälle im Oktober und November in Thailand forderte bisher 140 Tote. Von den 76 Provinzen waren 50 von Überschwemmungen heimgesucht worden. 12 Thailändische Fischer wurden in Pattani angeschwemmt. Die Thailändische Marine musste 100 Thailänder und Touristen von der Insel Koh Tao evakuieren. Der Flughafen auf Koh Samui wurde vorrübergehend gesperrt. Besitzer von Restaurants auf Koh Phangan berichten, dass ihre Lokalitäten einen Meter unter Wasser stünden.

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Stadt der Engel – Bangkok

Bangkok wird oftmals in der Kurzform mit Stadt der Engel übersetzt. Was auch gut so ist, denn die Langform bedarf eines längerem Atems. Der offizielle Namen der Stadt ist sehr viel länger und gilt als der längste Stadtnamen weltweit:

Stadt der Engel, große Stadt, Residenz des heiligen Juwels Indras, uneinnehmbare Stadt des Gottes, große Hauptstadt der Welt, geschmückt mit neun wertvollen Edelsteinen, reich an gewaltigen königlichen Palästen, die dem himmlischen Heim des wiedergeborenen Gottes gleichen, Stadt, die von Indra geschenkt und von Vishnukarm gebaut wurde.

Auf Thailändisch anhören:

Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udomratchaniwet Mahasathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit

Dabei wird gerne auf die Verkürzung Krung Thep zurückgegriffen, was Stadt der Engel heisst.

Der Name wurde 1782, als Bangkok zur Hauptstadt des Königreiches gekürt wurde, durch König Rama I. (1737-1809) eingeführt. Wörtlich übersetzt heisst Bangkok Dorf im Pflaumenhain, offiziell Krung Thep Mahanakhon. Woher das Wort Bangkok stammt ist ungewiss. Es könnte eine Zusammensetzung zweier Wörter von Insel und Stadt am Fluss sein. Durchflossen wird Bangkok von dem mächtigen Fluss, Chao Phraya, auf thailändisch Maenam Chao Phraya, dem Fluss der Könige.

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Scharfes Essen erzeugt Schmerz

Scharfes Essen ist keine Frage des Geschmacks, sondern des Schmerzes. Das für die Schärfe verantwortliche Capsaicin dockt an Rezeptoren des Körpers an, die ansonsten für das Hitze- und Schmerzempfinden verantwortlich sind. Das Resultat ist jedem eingefleischtem Thailandbesucher bestens in Erinnerung: Tränen, brennendes Gefühl und starke Hitzewallungen.

Auch wenn es auf den ersten Blick unangenehm erscheint, so sind diese Symptome dem Esser eher förderlich als abträglich. Die Hitze forciert die Durchblutung, zugleich werden eine Vielzahl von Bakterien abgetötet, bis hin zum lästigen Helicobacter pylori, der Hauptverursacher für Magengeschwüre.

Neuere Untersuchungen aus China sagen dem Capsaicin selbst blutdrucksenkende Wirkungen nach, was allerdings erst in Tierversuchen bewiesen werden konnte. Als weniger erfreulich, und möglicherweise gesundheitsschädlich, gestaltet sich der Einsatz von Capsaicin im Pfefferspray, das die Polizei gerne bei Demonstranten einsetzt. Hier werden Dosen eingesetzt, die dem millionenfachen Schärfegrad eines herkömmlichen scharfen Essens entsprechen. Da hilft auch kein Singha-Bier mehr, um diesen Brand zu löschen.

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Thailand – Hmong werden nach Laos abgeschoben

Die Hmong, ein indigenes Volk Ostasiens, hauptsächlich beheimatet in den Bergwäldern Südostasiens, Laos, Vietnams und Thailands, werden nach Laos abgschoben. Die Thailändische Regierung sieht in ihnen wirtschaftliche Flüchtlinge, nach anderslautenden Meinungen des Flüchtlings-Hochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) seien sie aber politische Flüchtlinge, denen im autokratisch regiertem Laos der Prozess gemacht werden könnte.

Den Hmong wird nachgesagt, sie hätten mit den US-Militärs im Indochinakrieg kooperiert. Viele Hmong sind von den US-Militärs zu Soldaten ausgebildet worden und für den Kampf gegen Pathet Laos, einer kommunistischen Widerstandbewegung, eingesetzt worden. Nicht nur die Amerikaner nutzen das Bergvolk, das sich im Terrain gegen den Feind bewährte, auch die Franzosen zwangen die Hmong und rekrutieren Söldnertruppen aus ihnen.

Die Laotische Regierung beteuerte zu dieser Rückführung, dass sie die Hmong fair behandeln wollen.

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Pattaya – auf dass der Wachs schmelzen wird

Im neuen Wachsfigurenkabinett von Madam Tussaud in Pattaya kann man nur hoffen, dass die Figur von Adolf Hitler möglichst bald den dortigen heissen Temperaturen weichen und schmelzen wird.

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Thailand – Streit mit Kambodscha wegen Beraterposten

Schon in der vergangenen Woche zogen Thailand wie auch Kamboscha ihre Botschafter aus dem jeweiligen Land ab. Nun forderten beide Länder weitergehend jeweils einen Diplomaten auf, das Land zu verlassen. Hintergund soll der Streit um einen Beraterposten für den gestürzten thailändischen Regierungschef Thaksin Shinawatra in Kambodscha sein.

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